Beitrags-Archiv für die Kategory 'Google und Co.'

Google-Analytics ist ab jetzt datenschutzkonform, wenn…

Montag, 19. September 2011 19:19

Während der schleswig-holsteinische Datenschutz  noch mit Facebook streitet und Webmastern und -mistress mit horrenden Strafgeldern droht, ist die Debatte um Google Analytics endlich datenschutzkonform beigelegt. Man muss allerdings ein paar Einstellungen vornehmen, mit Google einen umfangreichen Vertrag abschließen und alle bisher erhobenen Daten löschen.

Diese 5 Schritte sind notwendig um Google Analytics datenschutzkonform einzusetzen.

  1. Google Analytics Trackingcode ergänzen (IP-Masken Code).
  2. Datenschutzerklärung für die Nutzung von  Google Analytics bereit stellen.
  3. Widerspruchsmöglichkeit – Deaktivierung von Google Analytics ermöglichen.
  4. Vertrag zur Auftragsdatenverwaltung mit Google abschließen.
  5. Altdaten von Google Analytics löschen.

Wie das genau geht und worauf man achten muss, hat Klaus Patzwald in seinem Blog www.at-web.de klar und übersichtlich zusammen gefasst.

Für alle, die schon die anonymisierte Fassung von Google Analytics verwendet haben, ist es jetzt wichtig zu wissen, dass die bisherigen Daten “unrechtmäßig” erworben wurde und daher gelöscht werden müssen. Man muss sozusagen ein “Reset” durchführen, damit man nach Schließen des Vertrages mit Google wieder weiter zählen lassen kann.

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Wie Google funktioniert

Donnerstag, 15. Juli 2010 17:52

Immer wieder werde ich darum gebeten, diese oder jene Seite “auf Platz 1 bei Google” zu heben. Man hätte da was gehört, dass man nur oft genug ein paar Wörter wiederholen müsste oder dass man sich das gute Ergebnis einfach bei Google kaufen könnte. Google als milliardenschweres Unternehmen hat Strategien gegen solcherlei Begehrlichkeit entwickelt und macht es nicht offen manipulierbar, wo eine Webseite im Ergebnis landet.
Google macht sein Geld vor allem mit Werbung und diese Werbung wird nur dann gesehen, wenn die Suchergebnisse für eine Benutzerin/ einen Benutzer gut und brauchbar sind.  Deshalb ist es im Interesse von Google, sich hier nicht “in die Suppe spucken” zu lassen.
Der beste Weg, um bei Google oben zu landen, ist -grob zusammengefasst- eine konform programmierte Webseite und guter, stets aktuell gehaltener Inhalt. Der Inhalt umfasst dabei echte Texte, die Menschen gerne lesen wollen. Dieser Text darf nicht zu knapp geraten, nur Stichworte sind zu wenig, ganze Sätze sind gefragt. Und dann braucht man Links von anderen Seiten, aber nicht irgendwelche Links, sondern qualitativ und inhaltlich passende von Seiten, die ihrerseits eine gute Position im Internet haben.
Aus vielen Dingen und Funktionen macht Google ein Geheimnis, damit es Manipulierern nicht zu einfach gemacht wird, hier doch auszutricksen.
Es gibt eine sehr schöne Grafik im Internet, die einfach einmal grafisch zeigt, wie Google funktioniert. Der Text ist in englisch, aber die Komplexität und der Umfang ist deutlich sichtbar.

How Does Google Work?

Infographic by PPC Blog

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Woher weiß Google das alles?

Mittwoch, 4. Juni 2008 16:12

Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher Google und andere Suchmaschinen eigentlich die ganzen Antworten auf Ihre Fragen haben?

Beim Thema Suchmaschinen treffen sich Mathematik und Germanistik, denn aus dem ganzen “Kauderwelsch”, aus dem eine Webseite besteht, muss eine Suchmaschine den Inhalt herausfiltern, der für die Menschen interessant ist. Und nicht nur das. Dieser Inhalt muss in Beziehung gesetzt werden zu dem anderen Inhalt auf der Internetseite und dann noch zu dem Inhalt anderer Inhalte mit ähnlichem oder gleichen Thema. Allein schon die Definition, was wichtig oder unwichtig ist, was ähnlich oder gleich ist und die Bezüge zueinander, ist ein komplizierter Algorithmus und ein gut gehütetes Geheimnis der Suchmaschinenbetreiber.

Ohne es an dieser Stelle allzu kompliziert machen zu wollen, sei nur kurz erklärt, wie eine Suchmaschine funktioniert.

Eine Suchmaschine ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Software-Programm (auch Robot, Crawler oder Spider genannt), von sehr cleveren Programmieren entwickelt. Jede Suchmaschine funktioniert nach ähnlichen Prinzipien:

1. Der Robot (Software-Programm) besucht eine Webseite und folgt den Links darin
2. Die Webseite wird gescannt und eingelesen, Seite für Seite.
3. Die Texte und HTML Elemente werden in untereinander verbundenen Datenbanken gespeichert
4. Die Datenbank bzw. Texte werden nach bestimmten Kriterien gewichtet und indexiert (sortiert)

Inhalte, Inhalte, Inhalte

Gefunden wird Ihre Seite durch den Robot dadurch, das eine andere Internetseite auf Sie zeigt, indem diese auf Ihre Seite verlinkt. Man kann seine Seite auch direkt bei den Suchmaschinen anmelden und kommt dann quasi auf die “Tanzkarte” des Robots, doch schon fehlt Ihnen ein wichtiges Internetkriterium, nämlich die Relevanz der Seite durch Empfehlung.

Grundsätzlich wird Text (englisch: Content) gesucht und in der Datenbank der Suchmaschine gespeichert. Dabei werden aber nicht alle HTML Elemente berücksichtigt. Zum Beispiel Java Script interessiert eine Suchmaschine überhaupt nicht. Auch Flash Filme und Java Applets kann eine Suchmaschine (noch nicht) vollständig lesen . Darum ist der Text nach dem <body> Tag sehr wichtig. Findet eine Suchmaschine nur Grafiken und praktisch keinen Text, stehen Sie auf verlorenem Posten. Darum basiert gute Suchmaschinen-Optimierung auf dem Grundprinzip: Eine Suchmaschine benötigt Text, viel Text und guten Text. Weitere Elemente sind Meta Tags. Sie geben der Suchmaschine Anhaltspunkte, was auf der Seite zu finden ist. Da Meta Tags aber einfach manipulierbar sind und in der Vergangenheit übertrieben manipuliert worden sind, verzichten die meisten Robots auf das Einlesen der meisten Tags. Welche Elemente eingelesen werden und vor allem, welches Gewicht die Elemente schlussendlich bei der Indexierung erhalten, das ist ein Geheimnis und keine Suchmaschine verrät alle Details. Bei einer Suchmaschinen Optimierung darf kein Element vernachlässigt werden.

Fiese Methoden

Wie bereits erwähnt, ist nicht im Detail bekannt, welche Suchmaschine welche Elemente einliest bzw. gewichtet. Dies aus gutem Grunde. Viele unseriöse Firmen versuchen, die Suchmaschinen zu überlisten. Dazu ist jedes Mittel recht. Die Suchmaschinen werden mit wertlosem Inhalt (Spamming) überflutet oder mit speziell für Suchmaschinen erstellte Seiten getäuscht (Cloaking). Die Suchmaschinen Spammer verwenden sinnlose Doorwaypages und erstellen tausende von Seiten, die sich gegenseitig verlinken. Suchmaschinen haben aber die meisten Tricks erkannt und reagieren konsequent und drastisch abstrafend auf Täuschungsversuche.

Die Welt ist ein Katalog

Eine Suchmaschine speichert Text / Content in mehreren Datenbanken, damit Sie innerhalb weniger Augenblicke von irgendeinem Rechenzentrum auf der Welt Ihre Antwort bekommen. Wichtig zu wissen: Wenn Sie eine Suchabfrage machen, dann werden die Webseiten nicht ‘live’ durchsucht, sondern es werden lediglich gespeicherte Elemente aus den Datenbankbeständen gelesen. Und das auch nicht so, wie der Text dort auf Ihrer Seite steht, sondern in einer Form, die sich die Suchmaschine selbst aufgrund der gefundenden Ergebnisse zusammengestellt hat. Das ist der Dokumentenindex, in dem verschiedene Elemente einer Seite eindeutige Schlüssel bekommen und so eine Art von maschinenlesbarer Katalog erstellt wird. Und bei jeder Suchabfrage wird dieser Katalog durchgeackert, um anhand eines eindeutigen Schlüssels genau die richtige Seiten für Ihre Suchanfragen ausgeben zu können. Und…vielleicht ahnen Sie es schon…damit Ihre Suchanfrage von der Suchmaschine überhaupt verstanden werden kann, wird die übrigens auch solange bearbeitet und aufgedröselt, bis die Maschine den Sinn der Frage herausgearbeitet hat. Was ist der Wortstamm, die Endung, ein Füllwort? Suchen Sie eine Bank zum Sitzen oder ein Geldinstitut? Aber das ist ein anderes Thema…

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